Für den betrieblichen Bereich gibt es, genau wie im Kfz-Bereich, vorgeschriebene Füllungen für die Verbandkästen, die sich weitgehend ähneln. Jeder Verbandkasten enthält ein Inhaltsverzeichnis, in dem die Norm abgedruckt ist und nach dem der Verbandkasten (wieder) zu befüllen ist.
Die Füllungen der DIN 13157, die für Betriebe vorgesehen sind, unterscheiden sich vom Kfz-Verbandkasten nach DIN 13164 lediglich durch zusätzlichliche Bestandteile, wie den Fingerkuppenverband, Wundschnellverband (18cm x 2cm), Pflasterstrips, Augenkompresse, Netzverband für Extremitäten, Mundschutztücher und Folienbeutel. Der Verbandkästen nach DIN 13169 ist ebenfalls für Betriebe bestimmt. Im Unterschied zu dem der DIN 13157 enthält er (außer Schere, Erste-Hilfe-Broschüre und Inhaltsverzeichnis) die doppelte Menge an Verbrauchsmaterial.
Da in unterschiedlichen Branchen unterschiedliche Verletzungen auftreten, empfehlen wir Ihnen Verbandkästen mit erweiterten DIN-Füllungen.
Anwendungsbereich DIN 13169 (141-tlg.):
Der Verbandkasten mit dieser Füllung ist für größere Baustellen (11 bis 50 Personen), die Verwendung in größeren Verwaltungs- und Handelsbetrieben (51 bis 300 Personen) sowie kleineren Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben (21 bis 100 Personen), vorgeschrieben. Für die Verwendung in Schulen und Kindergärten gilt dies gleichermaßen.
Durch die Füllung DIN 13169 soll die optimale und fachgerechte Erste Hilfe am Unfallort ermöglicht werden. Allerdings fehlen in den normierten Füllungen wichtige Bestandteile, die dies ermöglichen. Deshalb bieten wir zu jeder normierten Füllung eine erweiterte Version an, die spezifisch für den jeweiligen Bereich optimiert ist. |