Die Augenspülung dient als Erste-Hilfe-Maßnahme zum Ausspülen der Augen von Fremdkörpern, wie z.B. Stäuben und Chemikalien.
Sie sollten an gefährdeten Arbeitsplätzen fest montiert oder stets griff- und einsatzbereit gehalten werden.
Augenspülung geht alle an ...
Beim Umgang mit ätzenden oder gesundheitsschädigenden Substanzen, wie z.B. Reinigungsmitteln, Hydraulikölen, Kühlschmiermitteln, Säuren und Laugen besteht immer die Gefahr von Augenverletzungen.
Flüssigkeitsspritzer, die ins Auge gelangen, können teilweise binnen weniger Sekunden zu ernsthaften Schäden führen.
Warum Augenspülung?
Vermeidung oder Verminderung von Unfallfolgen nach dem Kontakt der Augen mit aggressiven Flüssigkeiten oder Fremdkörpern.
Schnelles und reichliches Spülen verdünnt die Schadstoffe bzw. schwemmt sie aus.
Gepufferte Spüllösungen helfen, Säure- oder Laugenspritzer im Auge zu neutralisieren.
Was passiert im Auge?
Säurespritzer können auf der Hornhaut der Augen durch Narbenbildung Geschwüre und Sehtrübung verursachen. Daher schnell und reichlich spülen.
Schädigungen durch Laugen (Alkalien) sind oft schwerwiegender als durch Säuren.
Laugenspritzer – auch Dämpfe und Nebel – verursachen im Auge je nach Einwirkungsdauer und Konzentration Rötungen der Bindehaut, Hornhautverätzungen bis hin zu Gewebezerstörungen der Hornhaut.