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Unterstützung für Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.

Im Oktober 2018 haben wir unsere Spendenaktion mit Weroplast® BlackPower Pflastern für den Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. gestartet und hier darüber berichtet. Die Spendengelder nutzt der Verein unter anderem dazu, die Wildhüter vor Ort zu unterstützen. Patrouillenposten können so gebaut beziehungsweise renoviert werden und die abgeholzten Flächen, die den Lebensraum der Gorillas reduzieren, werden wieder aufgeforstet.

Bei der täglichen Arbeit zum Schutz der Gorillas, finden sich die Wildhüter regelmäßig in gefährlichen Situationen wieder. Damit sie sich im Ernstfall helfen können, haben wir 25 Erste Hilfe Taschen in die Demokratische Republik Kongo geschickt, und hoffen, dass sie den engagierten Helfern in Zukunft gute Dienste leisten.

Lebensraum der Gorillas bedroht

Die Abholzung der Regenwälder zur Holzgewinnung stellt noch immer eine große Gefahr für Gorillas dar. Brände und der Abbau von Bodenschätzen bedrohen ihren Lebensraum zusätzlich. Sie werden immer noch gejagt, da sie als begehrte Fleischquelle und Trophäe dienen oder als Reaktion auf die Vernichtung der Ernte. Manchmal verletzen sich Gorillas durch Fallen, die für andere Tiere ausgelegt wurden. Militärische Konflikte aber auch einfach schon Stress durch ständige Anwesenheit von Menschen stellen weitere Gefährdungen dar. Durch den Klimawandel schrumpfen zudem die Regenwälder und der Lebensraum der Gorillas wird immer kleiner.

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(© Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.)

Einsatz für die sanften Riesen

Wildhüter schützen und pflegen die Lebensräume der sanften Riesen, indem sie die Banngebiete überwachen und Patrouillen durchführen. Auf ihren Touren beobachten sie die Gorillagruppen und beurteilen den Gesundheitszustand einzelner Tiere. Das ist wichtig, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Sie verfolgen aber auch Straftaten in den Bereichen Jagd und Naturschutz, schreiben Berichte und kontrollieren Jagdwaffen.

Schutz den Schützern

Selbst in Kriegszeiten versuchen die Wildhüter unter lebensbedrohlichen Bedingungen so lange wie möglich regelmäßige Patrouillen durchzuführen, um ein Mindestmaß an Schutz für die Gorillas zu gewährleisten. Umso wichtiger ist es, dass die Schützer selbst gut geschützt sind, damit sie in den fast undurchdringlichen Wäldern bei gefährlichen Bedingungen arbeiten können. Die Wildhüter werden dafür von der Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. unterstützt und mit Ausrüstung, Kleidung und Verpflegung ausgestattet. Im Itombwe-Reservat sorgt der Verein sogar für das Training und die Bezahlung der Wildhüter.

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(© Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V.)

Erste Hilfe Taschen gehen auf Reisen

In Absprache mit der Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. haben wir 25 Erste Hilfe Taschen – mit unseren Pflastern und Verbandsmaterialien gefüllt – auf den Weg in die Demokratische Republik Kongo gebracht. Die Taschen übergaben wir an einen Reiseveranstalter, der sie dann für uns mit ins Zielgebiet genommen hat. Vor Ort hat der Assistent des Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e.V. die Erste Hilfe Taschen an die Gorilla-Schutzgebiete weitergeleitet, wo sie nun bei den Wildhütern angekommen sind. Wir freuen uns, dass wir hier einen Beitrag zum Schutz der Wildhüter leisten konnten, denn: Wer mit Freuden gibt, gibt am meisten!

Der Einsatz lohnt sich

In den 80ern gab es insgesamt nur noch etwa 620 Berggorillas. Mittlerweile ist die Zahl der freilebenden Tiere im Bereich der Virunga-Berge im Grenzgebiet zwischen Kongo, Ruanda und Uganda auf über 1000 gestiegen. Allein im letzten Jahr kamen über 8 Gorillababys zur Welt. Die letzte Zählung der Gorillas wurde 2015 bis 2016 durchgeführt. Sie war ein Gemeinschaftsprojekt der Naturschutzbehörden dreier afrikanischer Länder, mehrerer nicht staatlicher Naturschutzorganisationen und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie. Innerhalb der 18-monatigen Bestandsaufnahme stellten die Forscher fest, dass sich der Bestand in den letzten 3 Jahrzehnten, trotz der intensiven Gefährdung durch Wilderei, Krankheiten und Konflikten, mehr als verdoppelt hat. Die Bemühungen der Organisationen und der Regierung, vor allem aber die harte Arbeit und die Schutzmaßnahmen der Wildhüter vor Ort lohnen sich - sie haben positiven Einfluss auf das Überleben der Berggorillas. Es ist eine seltene Erfolgsgeschichte im Naturschutz, dennoch sind die Wildtiere im kongolesischen Virunga-Gebiet nach wie vor gefährdet.

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